Was wir wollen ...

Leuchtturm (c) Torsten Schröder/pixelio.de

... und was uns wichtig ist –
am Logo erkennbar

Im Zentrum das Kreuz. Es steht für das Unglaublichste, was Gott jemals getan hat:

Gott wird Mensch - Jesus von Nazareth - und lebt mit den Menschen und ist für die Menschen da. Doch die Menschen wollen so einen Gott nicht. Deshalb machen sie ihm den Prozess und lassen ihn hinrichten - am Kreuz. Und Gott lässt das mit sich machen. Nur weil er die Menschen liebt. Jesus, der Sohn Gottes, stirbt am Kreuz - durch die Hand der Menschen.
Doch dieser Tod ist nicht sinnlos. Durch das Opfer seines Lebens versöhnt Jesus die Menschen mit Gott - ein für alle Mal. Das hat er durch seine Auferstehung nach drei Tagen besiegelt.

Das Kreuz ist für die Christen das Symbol für diese unglaublichste Tat Gottes. Diese Tat steht am Beginn der neuen Zeitrechnung, sie war der Grund für die Gründung des Friedenshofs, sie soll das Zentrum unserer Gemeinde sein und bleiben.

Das Violett des Kreuzes wirkt sakral und leuchtet zugleich fröhlich. Violett - das ist die Erkennungsfarbe unserer Evangelischen Kirche. Wir stehen in der Tradition Martin Luthers, der den Glauben an die Gnade Gottes in Jesus Christus predigte und für ein engagiertes und verbindliches Christsein eintrat. Wir teilen die Wertschätzung des Pietismus, miteinander die Bibel zu lesen und unser Leben an ihr zu orientieren. Wir streben wie die Christen in den Erweckungsbewegungen danach, Menschen für eine persönliche Glaubensbeziehung zu Jesus Christus zu begeistern und eine Leben zur Ehre Gottes zu führen. Dabei wollen wir als Christen einen Lebensstil prägen, der von Echtheit und Herzlichkeit geprägt ist.

Mehrere Trapeze bilden einen Raum um das Kreuz. Sie stehen für die „Bezirke“, in denen der Friedenshof arbeitet:

  • Kassel mit dem Haus Friedenshof in der Kleinen Rosenstraße 4,
  • Ahntal-Weimar und Umgebung mit dem „Haus der Begegnung“,
  • Martinhagen und Umgebung mit dem EC-Jugend- und Gemeinschaftshaus,
  • Lossetal mit Häusern in Hessisch Lichtenau, Kaufungen und Rommerode.
  • Hofgeismar und Umgebung mit dem EC-Jugend- und Gemeinschaftshaus

Das Kreuz verbindet die Trapeze. Es steht für unseren gemeinsamen Glauben an Jesus Christus, für die gemeinsame Geschichte und den gemeinsamen Auftrag, in Kassel und Umgebung Jesus Christus zu bezeugen.

Die Trapeze eröffnen einen Raum. Fast bilden sie einen Hof. Das erinnert an die Gebäude, die früher auf dem Grundstück in der Kleinen Rosenstraße standen. Vorn an der Straße ein Hospiz, ein christliches Hotel, in dem Reisende einen Ort der Ruhe, eben den „Friedenshof“ finden sollten. Und hinter dem Hof ein Saalgebäude, das heute noch steht und in dem sich die Gemeinde zum Gottesdienst und die Gruppen zu ihren Veranstaltungen treffen. Es soll ein Ort sein, wo die Menschen in der Gemeinschaft miteinander und der Begegnung mit Gott Frieden finden.

Doch der Raum ist durch die Trapeze nicht geschlossen, das Kreuz öffnet den Raum und lädt ein, einzutreten und willkommen zu sein. So wird das Logo auch zum Zeichen für Offenheit und Bewegung. Vier Wege führen in den Raum unter dem Kreuz, vier Wege führen in die Gemeinde:

  • Einladung, Gott kennen zu lernen
    Jeder Christ trägt die Verantwortung dafür, dass Menschen, die das Evangelium, die Gute Nachricht von Jesus Christus, noch nicht kennen, davon erreicht werden.
  • Miteinander leben
    Als Christen sind wir nicht nur dazu berufen zu glauben, sondern auch als Schwestern und Brüder miteinander zu leben und liebevoll miteinander umzugehen.
  • Im Glauben wachsen
    Wer an Jesus glaubt, soll ermutigt und befähigt werden, in seinem Christsein zu reifen, das heißt: Jesus nachzufolgen, ihm zu gehorchen und Frucht für ihn zu bringen.
  • Anderen dienen
    Wir wollen Gott und unseren Mitmenschen dienen, wie Jesus uns gedient hat. Deshalb sind wir als Friedenshof für andere da (und nicht zuerst für uns selbst) und wollen die Liebe in der Tat konkret werden lassen.

Alle vier Wege führen in die Mitte, ins Zentrum, zum Kreuz. Dort ist unsere Bestimmung zu leben, indem wir Gott von ganzem Herzen lieben. Darunter verstehen wir eine Lebenshaltung, die den ganzen Menschen umfasst und nicht nur unsere Worte, sondern auch unser Tun und Feiern einbezieht.

Das ist unser Auftrag im Friedenshof. Daran hat jedes Gemeindeglied Anteil.